Der Trendsport Beachvolleyball

Die Mannschaftssportart Beachvolleyball zählt zu den sogenannten Rückschlagspielen. Zwei Mannschaften, die aus je zwei Spielern bestehen, stehen sich hier auf einem Feld aus Sand, mit Abmessungen von acht Metern mal 16 Metern, gegenüber, welches in der Mitte durch ein Netz unterteilt ist.

Entstehung des Beachvolleyballs und allgemeine Informationen

Ziel eines Beachvolleyballspiels ist es, den Beachvolleyball durch bloßes Zurückschlagen mit den Händen über das Netz zu schlagen, sodass dieser in der gegnerischen Spielhälfte auf dem Boden landet. Gelingt einem dies, bekommt man einen Punkt. Gleichzeitig muss man allerdings verhindern, dass die gegnerische Mannschaft es schafft, den Ball auf der eigenen Spielfeldhälfte auf den Boden zu schlagen. Entstanden ist diese Sportart Anfang des 20. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika. Zunächst war Beachvolleyball nur eine Abwandlung des herkömmlichen Volleyballs, die zum Spaß, wie der Name vermuten lässt, am Strand gespielt wurde. Doch diese Sportart entwickelte sich immer weiter, bis spezielle Beachvolleyball-Bälle entwickelt und eigene Regeln für dieses Spiel aufgestellt wurden. Seit 1994 zählt Beachvolleyball zu den olympischen Disziplinen. Drei Jahre später wurde die erste Weltmeisterschaft in dieser Sportart ausgetragen.

Voraussetzungen für Einsteiger

Wenn man sich zum ersten Mal in dieser Sportart versuchen möchte, muss man in der Regel keine großen Voraussetzungen erfüllen. Ein wenig sportliche Kondition ist aber nie verkehrt, da man diese bei schnellen Ballwechseln gut gebrauchen kann. Des Weiteren kommt es hauptsächlich darauf an, dass man Spaß am Spiel hat und die Regeln versteht. Wenn man Beachvolleyball nur als Freizeitsport ausüben möchte, ist keine besondere Kleidung erforderlich, solange man sich in dieser frei bewegen kann.

Die Regeln

Ziel dieses Spiels ist es, wie bereits erwähnt, den Beachvolleyball aus der eigenen Spielfeldhälfte über das Netz auf den Boden der gegnerischen Hälfte zu schlagen. Dafür bekommt man einen Punkt. Um den Ball aus der eigenen Hälfte über das Netz zu befördern, darf dieser maximal drei Mal berührt werden, wobei ein Spieler den Ball nie zwei Mal hintereinander berühren darf. Eine Ausnahme gibt es nur dann, wenn der Ball nach einem Ballkontakt auf ein anderes Körperteil gelangt. Berührt eine Mannschaft den Ball mehr als dreimal oder ein Spieler hat zweimal hintereinander Ballkontakt, bekommt die gegnerische Mannschaft einen Punkt. Gespielt werden zwei sogenannte Gewinnsätze. Ein Satz ist gewonnen, wenn eine Mannschaft 21 Punkte erreicht hat. Dabei ist es allerdings wichtig, dass zwischen der eigenen und der Punktzahl der gegnerischen Mannschaft mindestens zwei Punkte Unterschied vorhanden sind, denn erst dann zählt ein Satz als gewonnen. Gewinnt jede Mannschaft einen Satz, muss ein dritter, der sogenannte Entscheidungssatz, gespielt werden. Dieser gilt als gewonnen, wenn eine Mannschaft 15 Punkte erreicht hat, wobei wieder mindestens zwei Punkte Unterschied zur gegnerischen Mannschaft bestehen müssen. Damit eine Mannschaft während des Spiels beispielsweise durch den Stand der Sonne oder den Wind nicht benachteiligt wird, werden die Seiten nach je sieben gespielten Punkten gewechselt, sodass gleiche Voraussetzungen gewährleistet sind.

IMG: Christian Schwier – Germany

Ähnliche Berichte:

Tags: , , , ,